Angst vor schlechten Noten bei vielen Eltern

Das nahende Semesterende sorgt bei vielen Eltern für Ungewissheit.
Das nahende Semesterende sorgt bei vielen Eltern für Ungewissheit.Getty Images
Eine Woche früher als geplant sind in der kommenden Woche in OÖ Semesterferien. Im Vorfeld plagen viele Eltern Sorgen.

Die Corona-Pandemie sorgt vor allem an den heimischen Schulen für einen Ausnahmezustand. Seit November etwa befinden sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe im Distance-Learning, waren nur in Ausnahmefällen und zu praktischen Übungen an den Schulen. Und auch die jüngeren Kinder sind seit den Weihnachtsferien daheim und lernen dort.

In der kommenden Woche sind dann schon wieder die vorgezogenen Semesterferien. Viele Eltern sind jetzt in Sorge wegen schlechter oder gar ungerechter Noten im Lockdown. Und deshalb gibt es auch viele Anfragen bei der Hotline der Bildungsdirektion.

Wie bewertet man die Mitarbeit

"Dabei geht es vor allem um die Bewertung der Mitarbeit. Viele Eltern wissen nicht, wie Lehrkräfte die Mitarbeit in Zeiten von Distance-Learning bewerten, da sie ja Teil der Gesamtnote ist", sagt Bildungsdirektor Alfred Klampfer. Denn gerade beim Distance-Learning ist vielen nicht klar, wie die Mitarbeit überhaupt geschehen soll, vor allem wenn es keine Videokonferenzen gibt.

Vor allem wenn dann eine Schularbeit schlecht ausgefallen ist, sind viele Eltern und deren Kinder natürlich verunsichert. 

Grundsätzlich gilt ja, dass Bildungsminister Heinz Faßmann die Lehrerinnen und Lehrer schon zu Beginn der Lockdowns aufgefordert hat, bei der Notengebung Milde walten zu lassen. Ob und wie diese Milde dann in Wirklichkeit aussehen wird, wird sich am kommenden Freitag zeigen, wenn die Kinder ihre Schulnachrichten erhalten.

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