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Angst vor Spionage – Tuchel bekommt Wunsch-Zugang nicht

Thomas Tuchel hat das Traineramt von Bayern München übernommen. Allerdings bekommt der Deutsche seine Wunsch-Verstärkung nicht. 
Heute Redaktion
01.04.2023, 17:58
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Der 49-jährige Star-Coach übernahm nach der Bayern-Trennung von Julian Nagelsmann das Traineramt des deutschen Serienmeisters. Tuchel installierte sofort seine langjährigen Assistenten Arno Michels und Zsolt Löw als Co-Trainer bei den Bayern. Doch seinen Wunsch-Zugang erhielt Tuchel nicht. 

Denn der Deutsche wollte noch Anthony Barry nach München lotsen. Der 36-jährige Brite war bei den "Blues" ebenfalls als Tuchel-Assistenztrainer tätig. Der Londoner Premier-League-Klub lässt Barry aber nicht in Richtung München ziehen. "Wir hoffen, dass wir Anthony dazubekommen. Wir kämpfen dafür und wir sind zuversichtlich, weil es mein absoluter Wunsch ist", hatte Tuchel noch bei seiner Vorstellung als Bayern-Trainer erklärt. Zu diesem Wechsel wird es laut "Bild" aber nicht kommen. 

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Angst vor Spionage

Der Grund dafür soll nicht nur in den Verhandlungen über eine Ablösesumme liegen. Die "Blues" sollen demnach große Spionage-Angst haben. Schließlich könnten die Münchner und die Londoner im Champions-League-Halbfinale aufeinandertreffen. Wenn die Bayern Manchester City und Chelsea Real Madrid eliminieren. Die Befürchtung der Londoner Bosse: Barry könnte interne Details an Tuchel weitergeben. 

Auf die Wechsel-Gerüchte angesprochen, gab sich Tuchel-Nachfolger Graham Potter, der amtierende Chelsea-Coach, nun zugeknöpft, bestätigte aber indirekt, dass es tatsächlich um die Weitergabe von Taktik-Internas gehen könnte. "Das ist einer der offensichtlichen Gründe in der Diskussion. Es wird über Anthony diskutiert. Die Klubs reden, ich bin nicht involviert", meinte Potter, deutete auch an, dass Chelsea die Verhandlungen in die Länge ziehen könnte, bis klar ist, ob die beiden Klubs tatsächlich aufeinandertreffen oder nicht.