Österreich

Hier wird Anna auf minus 196 Grad runtergekühlt

Heute Redaktion
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Nur in Unterwäsche, Handschuhen und Fellpatschen stellt sich "Heute"-Moderatorin Anna-Chiara einer Eissauna mit minus 196 Grad. Wie es ihr gegangen ist, siehst Du hier.

Das Fitness-Studio "Penthouse Sports" in der Johannesgasse 25 (City) kann gleich mit mehreren Superlativen auftrumpfen. Durch den Standort inmitten der Wiener Innenstadt sei derzeit kein anderer Fitness Club zentraler als das "Penthouse", wird auf der Homepage versprochen. Alle Fitnessgeräte sind hier computergesteuert: Durch TV und Internet am Gerät werden virtuelle und realistische Videos eingespielt, die das Training so effektiv wie nie machen. Durch den Einsatz der Technik können Trainierende hier etwa am Spinning Rad auf einer Leinwand gegen Gleichgesinnte in einer virtuellen Tour de France antreten.

Das mit Sicherheit "coolste Gerät" ist aber die Kryosauna, oder einfacher Eissauna. Das Gerät, das von außen an einen Kühlschrank erinnert, setzt auf die seit Jahrtausenden bewährte therapeutische Wirkung von Kälte. In der Kryosauna wird über Rohre Stickstoff eingeleitet, der die Kammer auf eine Temperatur von minus 196 Grad Celsius herunter kühlt. Der Einstieg erfolgt bei rund minus 150 Grad, nach eineinhalb Minuten ist die Zieltemperatur erreicht – ab dann gilt es, weitere 90 Sekunden durchzuhalten.

Mit Handschuhen und Fellpatschen in die Kälte

Nur in Unterwäsche und mit Handschuhen und Fellschuhen (bei Männern kommt noch ein Schutz des Intimbereichs dazu) klettert man in die Eissauna. Diese "Schutzkleidung" ist notwendig, da der menschliche Körper mit einer Verlagerung der Durchblutung auf die inneren Organe reagiert. Durch die erzwungene Gegenregulation des Körpers erzielt die Kryosauna eine Reihe von positiven Effekten: "Neben einer Stärkung des Immunsystems hilft die Kryosauna bei akuten und chronischen Schmerzen, der Wundheilung, Hautunreinheiten und Neurodermitis bis hin zu Tinnitus und Depressionen", erklärt Trainer Maurice (21).

Wiens einzige Eissauna mit minus 196 Grad Celsius

Auch für die Figur bietet die Eissauna Vorteile: In nur drei Minuten werden bis zu 700 Kilokalorien verbrannt, zudem wirkt die Kälte gegen Cellulite. Die Kryosauna im „Penthouse" ist Wiens einzige Anlage, die Temperaturen bis zu minus 196 Grad Celsius schafft, andere würden "nur" minus 140 Grad schaffen, erklärt Geschäftsführer Jürgen Hofstätter gegenüber "Heute".

Eissauna auch für Nicht-Mitglieder buchbar

Wer es Anna-Chiara gleichtun und selbst die Eissauna testen will, kann das auch ohne Mitgliedschaft im "Penthouse" tun. "Wir wollen kein klassisches Fitness-Studio sein, sondern eine familiäre Atmosphäre zum Trainieren schaffen, wo es allen gut geht", erklärt Hofstätter. Daher bietet er die Eissauna auch Nichtmitgliedern an.

Eine Einheit zu drei Minuten in der Eissauna kostet 49 Euro, zehn Einheiten gibt es um 399 Euro. Bis Ende August läuft auch noch eine Sommeraktion, bei der es zu zwei gezahlten Einheiten eine gratis dazu gibt. Bei zehn gebuchten Einheiten gibt es zwei kostenlos dazu. (lok)