Influencerin Anna Strigl (28) ist derzeit nicht zu bremsen. Die 28-jährige Wienerin, die durch Social Media und Reality-Formate wie "Too Hot To Handle" bekannt wurde, hat sich in den letzten Monaten eindrucksvoll als vielseitiges Talent etabliert. Spätestens mit ihrer Teilnahme bei "Dancing Stars" tanzte sie sich auch in die Herzen des TV-Publikums. Gemeinsam mit Tanzpartner Herby Stanonik galt sie lange als Favoritin - auch wenn der Traum vom Finale knapp verpasst wurde.
Doch von Stillstand keine Spur: Nach ihrem Auftritt in der Kinokomödie "Neo Nuggets" an der Seite von Pizzera & Jaus, Melissa Naschenweng und Silvia Schneider folgt nun der nächste große Schritt. Ab heute (30. Oktober) ist Strigl in der beliebten ARD-Serie "Dahoam is Dahoam" zu sehen.
Für die sympathische Österreicherin ist das ein ganz besonderes Projekt. "'Dahoam is Dahoam' habe ich früher schon immer mit meiner Oma geschaut", erzählt Strigl im Gespräch mit der "Bild". "Die ist jetzt richtig stolz auf mich." In der Serie spielt sie eine Influencerin – eine Rolle, die ihr natürlich besonders liegt. "Ich spiele eine angepasste Version von mir selbst. Anna, die Influencerin. Das ist für mich natürlich nicht schwer, so etwas authentisch rüberzubringen. Aber die Rolle ist nicht 1:1 meine Person."
Auch mit dem Heimatgefühl, das in der bayerischen Serie großgeschrieben wird, kann die 28-Jährige viel anfangen. "Mein Dahoam ist mir auch sehr wichtig, vor allem die Berge. Ich wollte immer weit hinaus, weil ich das Gefühl hatte, die Leute sehen in Österreich nicht über die Berge hinaus. Aber ich habe erst in Los Angeles gemerkt, wie wichtig mir meine Heimat ist. Man muss sich erst selbst finden, um ein Zuhause wertzuschätzen. Ich kenne jetzt die Vorteile aus beiden Welten."
Ein Leben in Hollywood kommt für die Influencerin nicht mehr infrage. "Das fehlende Gesundheitssystem, die schlechte Luft, die ganze Mentalität und Oberflächlichkeit – es hat mich alles abgeschreckt dort. Jeder ist bereit, auf andere zu sch***, um weiterzukommen. Das ist nicht meins."
Privat läuft es ebenfalls rund: Die Content-Creatorin ist frisch mit Freund Felix Klinger zusammengezogen – in Wien, versteht sich. Und auch beruflich mangelt es ihr nicht an Perspektiven: "Ich lebe gut von Social Media. Ich müsste nichts anderes mehr machen. Ich bräuchte jedenfalls keine Serienrolle, um meine Rechnungen zu zahlen. Allein durch mein Know-how und Skillset könnte ich jederzeit in einer Agentur anfangen. Ich bin breit aufgestellt. Aber ich möchte einfach neue Erfahrungen sammeln."