Anonymous legt bei Kampf gegen IS 5.500 Twitter-Konten lahm

Nach dem groß angekündigten Kampf der Netzaktivisten von Anonymous gegen den Islamischen Staat nach den blutigen Anschlägen von Paris zweifeln viele an der Wirkung der "OpISIS", wie die Operation genannt wird. Während die Hackergruppe rund 5.500 Twitter-Konten von angeblichen Dschihadisten und Unterstützern lahmlegten, reagierte die Terrorgruppe selbst mit Spott.
Nach dem groß angekündigten zweifeln viele an der Wirkung der "OpISIS", wie die Operation genannt wird. Während die Hackergruppe rund 5.500 Twitter-Konten von angeblichen Dschihadisten und Unterstützern lahmlegten, reagierte die Terrorgruppe selbst mit Spott.

In einer Videobotschaft hatte das Kollektiv Anonymous angekündigt, "Krieg" gegen den Islamischen Staat führen zu wollen und die Netzkanäle der IS-Kämpfer lahmzulegen. Während dies offenbar bei 5.500 Twitter-Konten gelang, verwies die Gruppe auf weitere Aktivitäten wie die Lahmlegung von IS-Webseiten durch Überlastungsangriffe und die Übernahme von Mail-Konten.

Die Terrorgruppe IS selbst machte sich über einen Kanal am verschlüsselten Messenger "Telegram" über Anonymous lustig. IS-Kämpfer oder -Sympathisanten stellten den "Idioten" die Frage, was sie eigentlich hacken wollten und spotteten über einige lahmgelegte Mailadressen und Twitter-Accounts. Etwas getroffen dürfte sie der Hackerangriff aber haben - am Ende geben sie nämlich Tipps, wie sich Mitglieder vor digitalen Angriffen schützen könnten.

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