Anschlag auf Präsident der Malediven im Schnellboot

Der Präsident der Malediven, Abdulla Yameen, hat eine Explosion auf seinem Schnellboot unverletzt überlebt. Das Boot sei zwischen zwei Inseln unterwegs gewesen, als der Vorfall passierte. Yameens Ehefrau, ein Beamter und ein Leibwächter seien verletzt worden.

Yameen sollte am Landungssteg in der Hauptstadt Malé der im indischen Ozean gelegenen Inselgruppe zur Presse sprechen. Kurz, bevor das Boot am Pier anlegte, hätten die Reporter eine laute Detonation gehört und Glas zerspringen sehen. Eine Tür sei aus den Angeln geflogen, viele Menschen hätten geschrien.

Die Polizei riegelte den Bootsanleger ab, Krankenwagen kamen zum Ort des Geschehens. Yameens Büro teilte mit, der Präsident sei mit seiner Frau ins Krankenhaus gefahren. Die Polizei ermittelt nun.

Als Politiker ist Yameen umstritten. Kritiker werfen ihm vor, er wolle die Opposition mundtot machen. Im Mai gab es Massenproteste gegen ihn. Für politisch motivierte Attentate ist das Land allerdings nicht bekannt. 

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