Anschober berichtet, wie es den geimpften Personen geht

Am Sonntag starteten die Impfungen in Österreich.
Am Sonntag starteten die Impfungen in Österreich.HANS PUNZ / APA / picturedesk.com
Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober zeigt sich bisher eine gute Verträglichkeit bei den geimpften Personen in Österreich.

Am 27. Dezember wurden in Österreich die ersten Personen gegen Corona geimpft. Mehr als 6.000 Personen haben bisher eine Impfung erhalten. "Bisher sind die Rückmeldungen der bislang mehr als 6000 in Alten- und Pflegeheimen bzw. MitarbeiterInnen von Covid-19-Stationen geimpften Personen über die Verträglichkeit sehr positiv", erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober in einer Aussendung.

Es werde jede Woche ein Update mit neuen Infos dazu geben. "Ziel ist, möglichst viele Menschen über die Auswirkungen der Corona-Schutzimpfung transparent zu informieren und damit eine hohe Impfbereitschaft in Österreich zu erreichen", so der grüne Politiker.

Bis Ende dieser Woche werden noch weitere 53.000 Impfdosen des BioNTech-Pfizer-Impfstoffes nach Österreich geliefert. In den kommenden Wochen des Jänner werden es pro Woche jeweils 63.000 Impfdosen ausgeliefert.

Nebenwirkungen umgehend melden

Jede Impfung kann leichte Nebenwirkungen haben, wie Mediziner bereits mehrfach betonten. Auch bei der Corona-Impfung kann danach eine Rötung, eine leichte Schwellung, leichtes Fieber, ein leichter Schmerz bei der Einstichstelle auftreten. Diese Nebenwirkungen sollten aber nach ein bis zwei Tagen wieder verschwinden. Wenn das jedoch nicht der Fall ist, sollten sich Patienten und Patientinnen umgehend melden.

"Nebenwirkungen melden kann man etwa bei der Hausärztin oder dem Hausarzt oder bei der Informationshotline der AGES sowie über Online-Formular des BASG. Für uns ist es wichtig, dass es ein benutzerfreundliches Angebot gibt. Wir weisen an vielen Stellen in den Aufklärungsunterlagen auch dezidiert darauf hin, wo man sich hinwenden kann. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn man Nebenwirkungen durch die Impfung vermutet, die über das hinausgehen, was an Nebenwirkungen zu erwarten ist", so Anschober.

Der Wiener Mediziner Christoph Wenisch, Leiter der Infektionsabteilung an der Klinik Favoriten, hat nach seiner Impfung gegen das Coronavirus am Sonntag ein Impftagebuch gestartet, das er nun am Twitter-Account des Wiener Gesundheitsverbundes führt. Es gehe ihm gut, meinte der Mediziner. "Beschwerden null."

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