Die Menschen ächzen unter den hohen Kosten in allen Lebensbereichen. Ob beim Einkaufen im Supermarkt, beim Tanken oder bei der Abrechnung der Energieanbieter: Überall geht es derzeit nach oben, die Preisspirale dreht sich und dreht sich.
Einziges Mittel dagegen sind derzeit Unterstützungen der öffentlichen Hand. In Oberösterreich gibt es beispielsweise zusätzlich zu den Hilfsgeldern des Bundes einen Heiz- und Energiekostenzuschuss in der Höhe von 200 bis 400 Euro.
"Seit April läuft die Beantragung des Oö. Wohn- und Energiekostenbonus in der Höhe von 200 bis 400 Euro. Die Antragsfrist wird nun bis 31. Juli 2023 verlängert", gab das Land OÖ bekannt. Antragsberechtigt sind rund 45 Prozent der Haushalte in OÖ.
Mittlerweile konnten demnach über 113.000 Anträge ausbezahlt werden. "Das entspricht einem Volumen von über 28,8 Millionen Euro".
Durch den Kinderbonus von 100 Euro je Kind würden besonders Familien und Alleinerziehende mit Kindern unterstützt. "Die vollständig digitalisierte Antragsstellung und automatisierter Abgleich mit Transparenzdatenbank und Melderegister ermöglicht eine rasche Auszahlung", so die Behörden.
Details zum Oö. Wohn- und Energiekostenbonus von 200-400 Euro:
In wenigen Schritten einfach beantragen:
Antragsformular auf www.ooe.gv.at/energiekostenbonus ausfüllen, bei Bedarf unterstützen die Bürgerservicestellen auf der Gemeinde oder beim Magistrat. Benötigte Daten: persönliche Daten, Jahresbruttoeinkommen 2022 aller im Haushalt lebenden Personen, österreichische Bankverbindung (Es sind keine Dokumente hochzuladen.)
Die eingegebenen Daten werden im Hintergrund automatisch mit dem Melderegister sowie dem Transparenzportal des Bundesministeriums für Finanzen abgeglichen.
"Wir setzen den Oö. Wohn- und Energiekostenbonus daher gezielt ein, um den Familien und Alleinerziehenden mit Kindern in unserem Land zu helfen", so LH Thomas Stelzer (ÖVP). Man wolle "schnell, unbürokratisch und gezielt" helfen, so LH-Stv. Manfred Haimbuchner (FPÖ). "Dank der Online-Beantragung können die Anträge rasch automatisiert abgewickelt werden", betont auch Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP).