Anti-Belästigungs-Seite ist zurück auf Instagram

Penisbilder, übergriffige Nachrichten und andere Belästigungen: All das wird ab sofort wieder auf Instagram geoutet.
Gesperrt, entsperrt und dann wieder gesperrt: "Antiflirting" hat es nicht leicht. Der Instagram-Account veröffentlicht Screenshots übergriffiger Chatverläufe in Dating-Apps und macht auf sexuelle Belästigung on- und offline aufmerksam. Das Konto ist seit dem 8. Dezember endgültig gesperrt. Warum, das weiß nur das soziale Netzwerk.

"Wir wurden nie von Instagram oder Facebook kontaktiert und aufgeklärt, wieso genau die Sperre erfolgte", schreiben die beiden Betreiberinnen der Seite, Kim und Caro, in einer Stellungnahme. "Es wurde nie auf unsere Mails geantwortet, wir werden weiterhin von den Zuständigen ignoriert."

Sie machen trotzdem weiter, mit dem Account "Antiflirting2".

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"Wir können leider nicht davon ausgehen, dass wir den Original-Account zurückbekommen", schreiben die jungen Frauen, die in Wien wohnen. "Egal, ob wir irgendwann bei @antiflirting74 angelangt sind, wir machen immer weiter."



Es gibt ein paar Änderungen, um künftigen Sperren entgegenzuwirken: "Jegliche sexuell explizite Sprache wird zensiert – in den Stories, in den Beiträgen, in den Bildunterschriften. Bilder werden noch genauer zensiert und Trigger-Warnungen öfter gesetzt. Es wird stärker selektiert, welche Beiträge gepostet werden und welche nicht."



Zum Thema: Das große Interview zu "Antiflirting"

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