Anti-Briefwahl-Vorschlag verärgert Van der Bellen

Bild: Lisi Niesner

Alexander Van der Bellen äußerte sich am Samstag zur immer wahrscheinlicher werdenden Verschiebung der Bundespräsidenten-Stichwahl. Wie auch Norbert Hofer sieht er die Chance auf eine Wahl am 2. Oktober schwinden. Er zeigte sich über die Forderung der FPÖ nach einem Aussetzen der Briefwahl verwundert.

Alexander Van der Bellen äußerte sich am Samstag zur immer wahrscheinlicher werdenden Verschiebung der Bundespräsidenten-Stichwahl. sieht er die Chance auf eine Wahl am 2. Oktober schwinden. Er zeigte sich über die Forderung der FPÖ nach einem Aussetzen der Briefwahl verwundert.

"Wir haben ein Problem in diesem Land und das heißt Klebstoff. Das werden wir ja wohl noch lösen, dieses Problem", sagte Van der Bellen am Samstagvormittag. Man soll jedoch die "Kirche im Dorf lassen" und nicht zu fantasieren beginnen, was alles in Österreich nicht funktioniert.

Van der Bellen kritisierte die FPÖ, die Partei seines Konkurrenten Hofer, wegen des Vorschlags, die Briefwahl auszusetzen: "Dieser Vorschlag stammt von der FPÖ. Das ist bemerkenswert. Ich muss mich schon wundern, mit welcher Leichtfertigkeit hier Grundrechte außer Kraft gesetzt werden sollen", sagte Van der Bellen. Viele Berufsgruppen könnten am Sonntag nicht wählen.

Der für Freitag geplante Wahlkampfauftakt Van der Bellens war verschoben worden. Sein Team will abwarten, bis die Wahkarten-Causa geklärt ist.

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