Politik

Anti-Hofer-Kampagne für FPÖ "Schwachsinn"

Dass der Industrielle Hans-Peter Haselsteiner in Zeitungen und TV gegen Norbert Hofer mobil macht, ist für FP-General Kickl "skandalös".
Heute Redaktion
14.09.2021, 01:27

Dass der Industrielle Hans-Peter Haselsteiner in Zeitungen und TV gegen Norbert Hofer mobil macht, ist für FP-General Kickl "skandalös".
"Kommt Hofer. Kommt Öxit. Kommt Pleitewelle.": Mit diesem und ähnlichen Slogans inseriert Hans-Peter Haselsteiner vor der Hofburg-Stichwahl gegen einen blauen Bundespräsidenten. FP-Generalsekretär Herbert Kickl bezeichnete die Aktion des Industriellen nun als "substanzlose und populistische Angstkampagne" gegen Norbert Hofer. 

"Hinter diesen wahrheitswidrigen Inseraten steckt die gesamte linke Van-der-Bellen-Unterstützergruppe. Das sind die Reformverweigerer, Besitzstandswahrer und Profiteure des erstarrten österreichischen Polit-Systems", schimpfte der FP-General in einer Aussendung. "Skandalös" sei zudem, dass der ORF der Kampagne "auch noch Sendezeit schenke, wie heute im ORF-Radio geschehen". 

Haselsteiners Inserate, die sich auf Hofers Andeutungen über einen EU-Austritt Österreichs beziehen, seien "Schwachsinn", denn Hofer habe wiederholt festgestellt, dass er keinen "Öxit" anstrebe. "Norbert Hofer geht es darum, das Volk über die EU zu befragen, wenn diese die Souveränität ihrer Mitgliedsstaaten weiter massiv beschneidet oder gar die asiatische Türkei aufnimmt." Haselsteiner kampagnisiere also nicht gegen den Öxit, sondern gegen direkte Demokratie und Selbstbestimmung, so der FPÖ-Generalsekretär.

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