Das teuerste iPad Pro kostet 2.099 Euro

Apple hat in New York neue Hardware präsentiert. Darunter ist ein iPad Pro. Das Tablet ist leistungsstärker denn je – und so teuer wie nie zuvor.

Es ist das Ende des Homebuttons: Apple lässt mit dem neuen iPad Pro den runden Knopf am unteren Bildschirmrand verschwinden. Jetzt wird das Gerät nicht mehr mit dem Fingerabdruck, sondern per Face ID, also dem Gesicht, entsperrt.

Apple hat das Design des Tablets komplett erneuert. In der Hand fühlt sich das Gerät hochwertig und überraschend leicht an. Wegen der kantigen Form erinnert es ein wenig an die Designsprache des iPhone SE. Der fast randlose Bildschirm wirkt auf den ersten Blick so hell und scharf wie beim Vorgänger.

5K-Display? Kein Problem

Neu ist hingegen der Anschluss. Das Tablet erhält erstmals USB-C. Verbaut ist Gen 2, was Übertragungstempi von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde ermöglichen soll. An dem Anschluss können auch mehrere Geräte gleichzeitig betrieben werden, zum Beispiel ein Monitor und eine Kamera.

Im Inneren steckt Apples A12X-Prozessor. Dass dieser ordentlich Power hat, zeigte sich im Demo-Bereich nach dem Event. Das iPad Pro bespielte dort einen 5K-Monitor. Was für eine Auswirkung die Rechenpower auf die Akkuleistung hat, wird erst ein ausführlicher Test zeigen. Laut Apple hält die Batterie bis zu zehn Stunden.

Bye-bye Antenne!

Viel Hohn und Spott gab es für den alten Eingabestift von Apple, da er beim Aufladen wie eine Antenne aus dem Tablet ragte. Mit dem neuen Pencil ist dies anders. Er dockt magnetisch ans Gerät und wird kabellos geladen. Der Magnet ist so stark, dass man das iPad Pro fast damit anheben könnte. So schnell dürfte man den Stift also nicht verlieren.

Apple verkauft das iPad Pro in Österreich ab 879 Eurp. Für den Preis erhalten Kunden das 11-Zoll-Gerät mit Wi-Fi und 64 GB Speicher. Die teuerste Variante, die Apple im Angebot hat, schlägt mit 2.099 Euro zu Buche. Dafür gibt es ein Modell mit LTE und Wi-Fi, 1 Terabyte Speicher und 12,9-Zoll-Display. Der Pencil wie auch Tastatur werden separat verkauft. Der alte Eingabestift und das alte Keyboard können nicht mit den neuen Modellen genutzt werden.

Das iPad Pro ist in Österreich ab dem 7. November erhältlich.

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(tob)

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