Apple hat auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC 2026 die lang erwartete Neuauflage seines Sprachassistenten präsentiert. "Siri AI" soll endlich das halten, was der Konzern bereits vor zwei Jahren versprochen hatte: eine wirklich intelligente Assistentin, die tiefe Gespräche führen kann.
Doch für iPhone-Nutzer in Österreich und der gesamten EU gibt es schlechte Nachrichten: Die neuen KI-Funktionen werden vorerst in Europa nicht verfügbar sein.
Wie macwelt.de aus der Keynote berichtet, kündigte Apple-Softwarechef Craig Federighi an, man werde "mit den Behörden verhandeln" - offenbar gibt es noch unterschiedliche Ansichten zum Datenschutz. In China wird Siri AI überhaupt nicht erscheinen.
Für den KI-Neustart setzt Apple nun auch auf die Gemini-Modelle von Google. Gleichzeitig betont der Konzern, dass möglichst viel auf dem Gerät selbst verarbeitet werde. Die sogenannte "Private Cloud Compute" soll dabei für zusätzliche Sicherheit sorgen.
Die fortschrittlichsten Funktionen von Siri AI werden allerdings nur mit der neuesten Hardware laufen - mindestens ein iPhone 17 Pro ist erforderlich. Dazu kommt: Siri AI startet zunächst nur auf Englisch.
Zu den vorgestellten Features gehört unter anderem eine verbesserte Bildbearbeitung. Aus Hochformatfotos können nun automatisch Querformatbilder erstellt werden. Eine Funktion namens "Spatial Reframing" erlaubt es sogar, nachträglich die Kameraposition zu verändern.
Die Developer-Betas sind ab sofort verfügbar, öffentliche Testversionen folgen im Juli. Die finalen Versionen von iOS 27 und macOS 27 "Golden Gate" sollen wie gewohnt im Herbst erscheinen.