Arbeiter (35) getötet: Trauer in Stahlwerk!

In der Linzer voest wehen die Fahnen auf Halbmast: Nachdem ein fürchterlicher Unfall einem zweifachen Familienvater (35) das Leben gekostet hatte (Heute berichtete), müssen jetzt auch die Kollegen des Opfers psychologisch betreut werden. Unterdessen laufen Untersuchungen, wie es zu dem Unfall bei der Kokerei kommen konnte.

Notarztwagen und Rettungssanitäter rasten am Dienstag um 17.30 Uhr aufs Gelände des Linzer Stahlwerkes - für den verunglückten zweifachen Familienvater konnten die Helfer aber nichts mehr tun! Wie berichtet, war der Vorarbeiter mit dem Kopf voran zwischen eine Stahltraverse und einen Inspektionswagen auf Schienen geraten. Die Tragödie ist beim Rückwärtsfahren passiert. Das Opfer hatte keine Chance, den Unfall zu verhindern, hatte ja gar nicht gesehen, dass die Traverse näher kommt, sagt Jurist Christoph Burger von der Polizeidirektion Linz.

Am Mittwoch wurden die schwer geschockten Kollegen des Unfallopfers einvernommen. Tragisches Detail: Einer dieser Männer war mit dem Familienvater per Funk verbunden, steuerte sogar den Inspektionswaggon. Er soll noch die höllischen Schreie gehört haben - Sekunden später dann aber nur noch Totenstille

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