Am Mittwoch betrat gegen 18 Uhr ein 27-Jähriger eine Polizeiinspektion in Wien-Favoriten. Er schilderte, wie er am Vortag von einem 23-jährigen Arbeitskollegen mit einer Schusswaffe bedroht und von einem anderen Kollegen (50 Jahre alt) getreten worden sein soll.
Offenbar kam es am Abend zu einem Streit wegen Geldproblemen. Der 27-Jährige war deswegen beim 23-Jährigen zu Hause, im Zuge der Diskussion sei es zu der Bedrohung mit der Schusswaffe gekommen. Danach habe sich die Situation aber wieder beruhigt und beide gingen zur Arbeit.
Während jenes Dienstes trafen sich die drei Kollegen erneut und es kam zum Streit. Diesmal soll der 23-Jährige seinen Kollegen gewürgt haben, der 50-Jährige trat auf ihn ein. Anschließend sollen alle wieder ihrer Arbeit nachgegangen sein. Aufgrund dieser Schilderungen kontaktierten die Polizeibeamten die Staatsanwaltschaft, woraufhin die Wohnung des 23-Jährigen durchsucht wurde.
Dort wurde eine CO2-Pistole, eine Softgun sowie eine Airgun sichergestellt. Gegen den 23-Jährigen wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Die beiden Tatverdächtigen wurden auf freiem Fuß angezeigt.