"Nachfrage weltweit schwach"

Arbeitslosigkeit schießt hoch – 31.400 mehr ohne Job

Die Flaute der heimischen Wirtschaft schlägt auf den Arbeitsmarkt durch. Im Vergleich zum Vormonat gibt es aktuell 31.400 neue Arbeitslose.
Newsdesk Heute
02.12.2024, 11:27
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Nächste Hiobsbotschaft für die krisengebeutelten Jobmarkt! Die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt weiter. Ende November waren rund 384.000 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Wirtschaftsminister Kocher begründet das mit der weltweit schwachen Nachfrage.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von gut 31.400 Personen beziehungsweise einem Zuwachs von 8,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent, wie das Arbeits- und Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte.

Kocher sieht "schwache weltweite Nachfrage"

In einer Aussendung äußerte sich Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) zur Negativentwicklung: "Die weltweite Konjunktur ist schwächer als in den Prognosen erwartet, das bleibt auch auf dem österreichischen Arbeitsmarkt nicht ohne Folgen. Als exportorientiertes Land spüren wir die schwache weltweite Nachfrage und das niedrige Wachstum in Deutschland stärker als Länder, die geringere Exportquoten aufweisen", kommentierte Arbeitsminister Kocher die Entwicklung.

Im Oktober dieses Jahres waren noch 372.000 arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Im September 2024 lag diese Zahl noch bei 355.000.

152.000 offene Stellen, die niemand haben will

"Mit 152.267 offenen Stellen ist der Arbeitskräftemangel nach wie vor alarmierend hoch. Um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts zu sichern, braucht es dringend eine Senkung der Lohnnebenkosten, denn der Faktor Arbeit ist zu teuer und auch die Energiekosten belasten unsere Betriebe massiv. Ohne rasche Entlastungsmaßnahmen stehen weitere Betriebe und Arbeitsplätze auf dem Spiel", warnt WB-Generalsekretär Kurt Egger.

Vor allem im Bau, Bergbau, Chemie, Elektrotechnik, Handel, Logistik, Reinigung, Soziales und Co. wird dringend Personal gesorgt, "Heute" berichtete.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.12.2024, 11:42, 02.12.2024, 11:27
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