Arbeitsprogramm: Das sind die Pläne für das Waldvier...

Bild: Erich Marschik

Beim traditionellen Regionstag der Volkspartei Niederösterreich am heutigen Mittwoch in Krems, stellte Landeshauptmann Erwin Pröll die Arbeitsschwerpunkte für das Waldviertel vor. Die größten "Baustellen" sind der Tourismus, die Wissenschaft und die Infrastruktur.

Beim traditionellen Regionstag der Volkspartei Niederösterreich am heutigen Mittwoch in Krems, stellte Landeshauptmann Erwin Pröll die Arbeitsschwerpunkte für das Waldviertel vor. Die größten "Baustellen" sind der Tourismus, die Wissenschaft und die Infrastruktur.
"Das Waldviertel hat die Trendwende geschafft", verkündete Landeschef Erwin Pröll bei der heutigen Pressekonferenz in Krems. Von einer Abwanderungsregion habe man sich in den vergangenen Jahren zum beliebten Wissenschafts-Standort und Tourismusmagneten gemausert. So ist das Bruttoregionalprodukt von den Jahren 2000 bis 2013 um satte 45 Prozent gestiegen. "Eine gute Grundlage für die künftigen Jahre", so Pröll.

Darum wird auch fleißig weiterinvestiert: in Tourismus, Wissenschaft und den Ausbau der Infrastruktur. 

Nach einem Nächtigungsplus von neun Prozent in der Wachau in den vergangenen fünf Jahren, wird ein weiteres Plus für kommendes Jahr erwartet. 2017 findet im Schloss Pöggstall die Landesausstellung statt. Rund 23 Millionen wurden dafür in die Renovierung der geschichtsträchtigen Burg, in Begleitprojekte und die Infrastruktur investiert. Auch der Gesundheits- sowie der Kulturtourismus boomt. Im Frühjahr 2018 soll die neue Landesgalerie in Krems feierlich eröffnet werden.

Eine zweite Attraktivitätssäule stellt das Waldviertel als Wissenschaftsstandort dar. Der Campus Krems sowie die Donau-Universität erfreuen sich großer Beliebtheit. Alleine am Campus studieren derzeit über 10.000 Menschen. 600 Millionen Euro wurden bisher in die wissenschaftliche Infrastruktur investiert, bis 2020 folgen weitere 500 Millionen.

Dafür unumgänglich ist auch ein gutes Öffi-Netz. Die Garnituren der Franz-Josefs-Bahn werden bereits im Dezember aufgestockt, kommendes Jahr werden weitere dazukommen. Auch die Modernisierung der Strecken sowie die Verbesserung direkter Anbindungen stehen auf dem Programm. Das Investitionsvolumen in diesem Bereich liegt bei 660 Millionen Euro. "Das bedeutet einen unglaublichen Kick für das Waldviertel", betonte Erwin Pröll.

Auch der Straßenbau soll nicht zu kurz kommen. 140 Millionen Euro sollen in Bauprojekte zur Achsenverbesserung fließen.

Weitere Punkte: Der Hochwasserschutz (20 Projekte in Bau, bis 2023 folgen weitere 25) und die Breitband-Offensive.

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