Fussball

Arnautovic motzt: "VAR mit Fußball nichts mehr zu tun"

Marko Arnautovic hätte Österreich fast ins Viertelfinale geköpft, der ÖFB-Star konnte es nach dem 1:2 nicht fassen, dass er im Abseits stand.
Phillip Platzer
27.06.2021, 00:22

Die Zehenspitze von Marko Arnautovic verhinderte am Samstagabend im Achtelfinale der EM gegen Italien eine absolute Sensation. In der 65. Minute wurde seine Kopfball-Treffer zum vermeintlichen 1:0 vom Videoschiedsrichter aberkannt.

Österreich verlor in der Verlängerung gegen den Turnier-Mitfavoriten mit 1:2. Die Squadra Azzurra trifft im Viertelfinale auf Belgien oder Portugal.

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Arnautovic war nach dem bitteren EURO-Aus sichtlich enttäuscht. Über die VAR-Entscheidung zeigte er sich verärgert: "Ich habe keine Ahnung was ich sagen soll, es ist zu schwer für mich Worte zu finden. Mit ein bisschen Glück ist das Spiel nach 90 Minuten vorbei und wir sind weiter. Man muss immer warten auf diesen VAR, das hat mit Fußball nichts mehr zu tun", sagte der 32-Jährige.

Für Arnautovic wäre der Aufstieg mit seinem Tor fast fix gewesen: "Ich glaube nicht, dass Italien nach einem 1:0 zurückgekommen wäre. Letztendlich waren wir sehr gut drauf. Sie hatten auch ihre Chancen, aber ich glaube wir waren sogar ein bisschen besser. Sie waren hinten extrem offen, ich muss auch ein großes Kompliment an die Mannschaft aussprechen."

"Es ist schon ein Wahnsinn, dass wir hier stehen und vom EM-Aus reden. Wenn man die Gesichter sieht, da ist keiner zufrieden, dass wir es bis ins Achtelfinale geschafft haben", schließt Arnautovic ab.