Ärzte kämpften drei Stunden um Lisa Martinek

Vier Tage nach dem tödlichen Unfall der Schauspielerin werden neue Informationen publik. Zum ersten Mal äußert sich einer der behandelnden Ärzte.
Lisa Martinek ist am vergangenen Freitag bei einem Bootsausflug vor der Insel Elba ums Leben gekommen. Während des Tauchens soll die deutsche Schauspielerin das Bewusstsein verloren haben. Ihr Mann, Regisseur Giulio Ricciarelli, zog die 47-Jährige aus dem Wasser. Doch die Wiederbelebungsversuche kamen zu spät.

Auch im Krankenhaus in Großeto konnte Lisa Martinek nicht mehr ins Leben zurückgeholt werden. Der behandelnde Arzt Ugo Limbruno meinte nun gegenüber RTL: "Sie wurde zuerst an den Strand gebracht. Zufällig war dort eine Krankenschwester, die einen Defibrillator dabeihatte."

Jede Hilfe kam zu spät

Im Krankenhaus hätten weitere Wiederbelebungsversuche stattgefunden, so Limbruno: "Wir haben drei Stunden lang versucht, sie wiederzubeleben, aber wir konnten das Herz nicht mehr zum Schlagen bringen."

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"Sie schien eine gesunde Frau ohne gesundheitliche Probleme zu sein", sagt Mauro Breggia, der Chefarzt des Krankenhauss, zu RTL. Mögliche Todesursachen sind laut Breggia Herzrhythmusstörungen oder eine Lungenembolie. Eine Obduktion soll nun für Klarheit sorgen.

Derweil berichtet Bild.de, dass Martinek sich in Italien auch auf ihre nächste Rolle vorbereiten wollte. Die Dreharbeiten zur ARD-Anwaltsserie "Die Heiland", in der sie für die Hauptrolle vorgesehen war, hätten im Juli starten sollen. Zurzeit ist unklar, wie es mit der Produktion weitergeht.

(afa)

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