Pro Jahr gebe es rund 1.300 Absolventen an den Med-Unis. Die Hälfte der Jungmediziner verliere man an das Ausland oder einen anderen Beruf. "Pro abhandengekommenem Arzt verliert der Steuerzahler 400.000 Euro an Ausbildungskosten. In Summe sind das jährlich 250 Millionen Euro", so ÖAK-Vizepräsident Harald Mayer am Donnerstag.
Um die Abwanderung der Mediziner zu stoppen, müssten Spitalsträger, die politisch Verantwortlichen und die Uni-Rektoren für "attraktivere Arbeitsbedingungen und konkurrenzfähige Gehälter" sorgen.