Strafbefehl ausgestellt

Aschenbecher kaputt – enormer 20.000 Euro Schaden

Weil sein Aschenbecher die Glut seiner Zigarette nicht schluckte, verursachte ein 22-Jähriger einen Brand. Es entstand hoher Schaden.

Newsdesk Heute
Aschenbecher kaputt – enormer 20.000 Euro Schaden
Die Drehfunktion des Aschenbechers funktionierte nicht. (Symbolbild)
Getty Images/iStockphoto

Ein 22-Jähriger rauchte an einem Herbstabend in St. Gallen gegen 23 Uhr eine Zigarette auf dem Balkon seiner Mietwohnung. "Danach drückte er die Zigarette im Aschenbecher mit defekter Drehfunktion aus und ging ins Schlafzimmer und legte sich hin", heißt es im Strafbefehl der St. Galler Staatsanwaltschaft. Das sei unvorsichtig gewesen.

Denn beim Ausdrücken der Zigarette im Aschenbecher löste sich Glut vom Zigarettenstummel und flog, aufgrund des vorherrschenden Windes, in den danebenstehenden Abfallsack, heißt es weiter. Der Abfallsack fing Feuer und es breitete sich darauf ein Brand auf dem Balkon aus, woraus ein Schaden von rund 20.000 Franken (21.198 Euro) entstand. Laut Staatsanwaltschaft hat der 22-Jährige gewusst, dass der Aschenbecher defekt war, und somit fahrlässig gehandelt.

Feuersbrunst verursacht

Deshalb wird er nun per Strafbefehl wegen der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst verurteilt. Der 22-Jährige wird zu einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 110 Franken (117 Euro, insgesamt 4.680 Euro) verurteilt. Diesen Betrag muss er nur bezahlen, wenn er in den nächsten zwei Jahren erneut straffällig werden sollte.

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    Begleichen muss er hingegen eine Strafe von 900 Franken sowie Gebühren und Auslagen von 450 Franken, also total 1.350 Franken (1.431 Euro). Möglicherweise kommen auch die Versicherung oder der Vermieter noch mit Zivilforderungen auf den Raucher zu. Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskräftig.

    red
    Akt.