Astronaut lässt Blume im Weltall erblühen

Der US-Astronaut Scott Kelly verfolgt während seines Aufenthalts auf der Internationalen Raumstation ISS ein ganzes spezielles Projekt. Ihm ist es gelungen, Zinnien zum Blühen zu bringen. Daran waren einige Kollegen zuvor gescheitert.

Der US-Astronaut verfolgt während seines Aufenthalts auf der Internationalen Raumstation ISS ein ganzes spezielles Projekt. Ihm ist es gelungen, Zinnien zum Blühen zu bringen. Daran waren einige Kollegen zuvor gescheitert.

"Wie gedeiht Dein Garten? Hier siehst du wie meine Weltraumblume zur Blüte kam", twitterte Scott Kelly von der ISS. Neben einem grünen Daumen bewies der Amerikaner, der bis Anfang März auf der Raumstation bleiben soll, auch Humor: "Ja, es gibt andere Lebensformen im All." Gezüchtet wurde die Pflanze mit Hilfe von rotem, blauem und grünem LED-Licht.

Kelly nahm von Bewässerungsplänen Abstand

Doch wie lautet das Erfolgsgeheimnis des Weltraumgärtners? Er kam davon ab, sich streng an den Bewässerungsplan zu halten, sondern verhält sich wie jeder andere Hobbygärtner. "Wie in meinem Garten, schaue ich darauf und sage 'Oh, vielleicht sollte ich das Gras heute gießen'. Ich denke, so sollte man damit umgehen.

Im Sommer war auf der ISS Salat geerntet und verspeist worden. Die Zinnien waren der nächste Schritt, denn es handelt sich um Pflanzen, die erst nach zwei bis drei Monaten voll entwickelt sind und empfindlicher als Salat sind.

Als Selbstversorger zum Mars?

Die Forscher erhoffen sich wichtige Erkenntnisse für die Zucht von Pflanzen in Mikroschwerkraft. In Zukunft könnten auch etwa Paradeiser im Weltraum gezüchtet werden. Die erfolgreiche Zucht von Pflanzen ist eine wichtige Voraussetzung für längere Missionen wie etwa einen bemannten Flug zum Mars.

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