Asylkrise: Orbán bleibt bei Kern-Besuch hart

Bild: BKA/Andy Wenzel

Ungarns Premier Viktor Orbán bleibt bei seiner harten Linie in der Asylkrise, er will allerdings bestimmt Asylwerber zurücknehmen. "Ungarn braucht keinen einzigen Migranten", stellte er beim Besuch von SP-Kanzler Christian Kern in Budapest klar. Und: "Wer Migranten braucht, soll sie aufnehmen. Migration ist Gift".

Ungarns Premier Viktor Orbán bleibt bei seiner harten Linie in der Asylkrise, er will allerdings bestimmt Asylwerber zurücknehmen. "Ungarn braucht keinen einzigen Migranten", stellte er beim Besuch von SP-Kanzler Christian Kern in Budapest klar. Und: "Wer Migranten braucht, soll sie aufnehmen. Migration ist Gift".
Christian Kern auf heikler Mission: 6.000 Flüchtlinge sollen aus Österreich nach Ungarn zurück - Premier Viktor Orbán sagte die eingeschränkte Rücknahme von Flüchtlingen nach den Dublin-Kriterien zu. Allerdings sind das nur jene, die über die Ukraine oder den Westbalkan nach Ungarn gekommen, die also nachweislich nicht über ein anderes EU-Land nach Ungarn eingereist sind. Von insgesamt 9.000 Dublin-Fällen in Österreich betreffen das laut Innenministerium etwa 1.500 Personen.

Österreichische Polizisten helfen aus

Zurzeit überqueren etwa 200 Menschen die ungarische Grenze nach Österreich - damit könne man durchaus leben, so Kern. Österreich will Ungarn zudem bei der Sicherung der Grenze zu Serbien unterstützen. 20 Polizeibeamte sollen dort aushelfen; die Zahl könnte noch aufgestockt werden. 

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