Attentäter-Kostüm löst Großeinsatz auf Militärbasis aus

Ein US-Soldat der Militärbasis Fort Bragg wollte zu Halloween besonders lustig sein und verkleidete sich als Selbstmordattentäter. Als er zum Eingang kam, war die Reaktion der Wachhabenden nicht ein nettes "Hallo", sondern ein Großeinsatz. Die Basis wurde kurzfristig abgeriegelt.
Ein US-Soldat der Militärbasis Fort Bragg wollte zu Halloween besonders lustig sein und verkleidete sich als Selbstmordattentäter. Als er zum Eingang kam, war die Reaktion der Wachhabenden nicht ein nettes "Hallo", sondern ein Großeinsatz. Die Basis wurde kurzfristig abgeriegelt. 

"Der Soldat war wie ein Selbstmordattentäter angezogen und hatte einen [falschen, Anm.] Bombengürtel umgeschnallt. Der Vorfall löste ein Notfallprotokoll aus, die Umgebung wurde geräumt, der Zugang zur Basis abgeriegelt", so Military.com. Ein Bombenentschärfungsteam wurde alarmiert, der Mann kurzfristig festgenommen. Obwohl nach wie vor ermittelt wird, ist man sich inzwischen sicher, dass es sich wirklich nur um ein Halloween-Kostüm handelte. 

Fort Bragg und die daneben liegende Pope Air Force Base sind zusammen eine der größten Militärkomplexe weltweit. Der Kommandeur, Colonel Brett Funck, schrieb kurz nach dem Vorfall, dass er zwar wolle, dass die Belegschaft ein lustige Halloween-Fest habe, aber "Kostüme dieser Art sind nicht erlaubt in Fort Bragg. Alle Kostüme sollten angemessen und geschmackvoll sein". 

Shitstorm: Offizieller Facebook-Eintrag musste gelöscht werden

Infos über den Vorfall wurden auf Facebook gepostet, doch der Eintrag musste später entfernt werden. Grund dafür war, dass zu viele Leute mit obszöne Kommentare unter das Posting setzten.

Noch ist nicht sicher, ob der Soldat für seine Kostümwahl bestraft werden wird.  
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