Immer montags, mittwochs, freitags und sonntags geht es mit Zwischenstopp in Isfahan zu der neuen Destination. Neben den bereits bestehenden bis zu 14 wöchentlichen Flügen nach Teheran und vier wöchentlichen Flügen nach Isfahan baut Austrian Airlines damit ihr Iran-Portfolio weiter aus.
Shiraz ist die Hauptstadt der zentralen Südprovinz Fars im Iran. 1,7 Millionen Einwohner leben hier. Shiraz ist die sechstgrößte Stadt des Landes. Anfang Juni hatte eine gewaltige Explosion die Stadt erschüttert. Über 30 Verletzte waren nach der Explosion in einem Supermarkt zu beklagen.
Shiraz ist bekannt als die Stadt der Dichter, Literatur, Wein und Blumen. Viele Iraner sehen darin auch die Stadt der Gärten, wegen der vielen Gärten und Obstbäume, die in der Stadt besichtigt werden können, zum Beispiel Eram Garten. Shiraz hat große jüdische und christliche Gemeinschaften. Das Handwerk von Shiraz besteht aus eingelegter Mosaikarbeit dreieckiger Gestaltung; Besteck; Stapel-Teppich-Weben und Weben von Kelim, genannt Gilim und Jajim in den Dörfern und unter den Stämmen.
In Shiraz dominieren Industrien wie Zementherstellung, Zucker, Düngemittel, Textilprodukte, Holzprodukte, Metallarbeiten und Teppiche. Shirz hat auch eine große Ölraffinerie und ist auch ein wichtiges Zentrum für die iranischen Elektronikindustrie: 53% der elektronischen Investitionen des Iran haben sich in Shiraz etabliert. Shiraz beherbergt das erste Solarkraftwerk des Iran. Vor kurzem wurde die erste Windkraftanlage der Stadt über dem Berg Babakoohi in der Nähe der Stadt installiert. (red)
Zu einer Bombenexplosion kam es am 12. April 2008 in einer Moschee in der südiranischen Stadt Shiraz. Es wird empfohlen, bei Reisen in die Provinz Khuzestan die Entwicklung der Sicherheitslage aufmerksam zu verfolgen.
Das Deutsche, Auswärtige Amt warnt: In Iran kommt es, meistens in Minderheitenregionen, unregelmäßig zu Zwischenfällen mit terroristischem Hintergrund. Seit den Pariser Anschlägen vom November 2015 haben iranische Behörden die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen im Grenzbereich zu Irak und zu Pakistan, aber auch in der Hauptstadt Teheran, erhöht. Am 7. Juni 2017 ist es nichtsdestotrotz in Teheran zu Anschlägen auf das Parlamentsgebäude und auf das Mausoleum von Ayatollah Khomeini gekommen, die Todesopfer und Verletzte forderten.
Anschläge richteten sich bisher nicht gegen Ausländer oder Touristen. Reisende in Grenzregionen Irans zu Irak und zu Pakistan sollten grundsätzlich immer auch die jeweils aktuelle Lage in den Nachbarländern in Betracht ziehen.