AUA verschärft Sparkurs  –  650 Jobs werden gestrichen

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Die Austrian Airlines müssen ihren Sparkurs weiter verschärfen. Über 650 Jobs sollen bei der Fluglinie abgebaut werden.

Im vergangenen Jahr konnte bei der AUA mit Finanzhilfen vom Staat eine drohende Insolvenz abgewendet werden. Zudem wurde ein hartes Sparpaket geschnürt. Die Belegschaft wurde bis 2022 in Kurzarbeit geschickt. Die Corona-Krise trifft die Luftfahrtbranche besonders hart. 

Jetzt sollen die Sparmaßnahmen bei der AUA noch weiter verschärft werden. Bis 2023 will die Fluglinie mehr als 650 Jobs abbauen, kündigte das Unternehmen am Donnerstag an.

Möglichst wenige Kündigungen

Bereits bis Ende Februar habe man etwa 650 Vollzeitstellen durch natürliche Fluktuation abgebaut, das werde diesmal nicht in allen Bereichen möglich sein, heißt es. Das Unternehmen will den Angaben zufolge aber "möglichst wenige Kündigungen aussprechen" und gemeinsam mit den Betriebsräten temporäre Lösungen finden. Geprüft werden etwa auch Teilzeitmodelle zur vorübergehenden Reduktion der Personalkapazität, berichtet die APA.

Flotte verkleinert

Zusätzlich zum Stellenabbau wird auch die Flotte weiter verkleinert. Für zwei weitere Airbus-Flugzeuge werde Langzeit-Parking erforderlich sein, womit die aktuelle Gesamtflotte von rund 80 Flugzeugen - zumindest bis 2024/2025 - auf 58 statt der bisher geplanten 60 Flugzeuge schrumpfen wird.

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