Auch Frankreich beklagt 10.000 Corona-Tote

Nach Italien, Spanien und den USA ist Frankreich das vierte Land, das mehr als 10.000 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verzeichnen hat.

Auch in Frankreich sind mittlerweile mehr als 10.000 Corona-Todesfälle zu beklagen. Wie die zuständigen Behörden am Dienstagabend vermeldete wurden bisher 7.091 Todesfälle in Krankenhäusern und 3.237 weitere in Altersheimen registriert, insgesamt also 10.328. Frankreich, wo seit 17. März eine strenge Ausgangssperre in Kraft ist, denkt derzeit nicht an eine Lockerung der Maßnahmen.

"Wir befinden uns immer noch in der Phase der Verschlechterung", sagte Gesundheitsminister Olivier Veran dem Fernsehsender BFMTV. Die Maßnahmen hätten die Entwicklung abgebremst, dennoch halte die Pandemie weiterhin an. Die Beschrönkungen, die noch bis mindestens 15. April gelten, seien notwendiger denn je, so Verdan.

Veran betonte, dass nun verstärkt Pflegekräfte in Altersheimen auf das Coronavirus getestet werden sollten, um die Bewohner zu schützen. Veran hatte bereits am Montag großflächige Tests in Seniorenheimen und anderen sozialen Einrichtungen angekündigt. Nach Italien, Spanien und den USA ist Frankreich das vierte Land mit mehr als 10.000 Corona-Toten.

In den vergangenen Tagen wurden Corona-Patienten aus französischen Spitälern nach Österreich ausgeflogen, um den Franzosen weitere Kapazitäten zu ermöglichen.

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