Audi tätowiert jetzt seine Autos

Bild: Audi
Seinen Wagen mit aufwendigen Aufklebern zuzupflastern war in 2000er Jahren fast eine Pflichtübung in der Tuner-Szene, heute ist der Trend ziemlich abgeflaut. Audi geht jetzt einen Schritt weiter: Statt geklebt wird jetzt der Lack selber quasi tätowiert.
Die Ingolstädter haben ein Verfahren zur partiellen Mattierung von lackierten Oberflächen entwickelt. Dabei raut ein spezielles Pulver die oberste Lackschicht wenige Tausendstel Millimeter tief an, sodass bei Lichteinfall individuelle Signets sichtbar werden.

Leider wird der Service derzeit nur R8-Besitzern angeboten, die komplett nach ihren eigenen Vorstellungen die Sideblades, also die seitlichen Carbonelemente zwischen Türe und Hinterreifen, verzieren lassen können. Allerdings soll das Angebot in Zukunft auch auf andere Modelle ausgeweitet werden.

"Wir beeinflussen mit diesem Verfahren gezielt die Brillanz des Lacks sowie die Intensität seines Glanzes. Das einfallende Licht wird auf den individualisierten Stellen diffus reflektiert. Dadurch erscheinen sie matt“, erklärt Projektleiter Erhard Brandl. Im Gegensatz zu Aufklebern soll diese Art der Verzierung witterungsbeständig(er) sein und hochwertiger aussehen. 

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