Das Reel, das Influencerin Chana Jk heute postete, löst ordentlich Aufruhr aus. Darin erzählt sie, dass die Kriminalpolizei sie wegen eines gestohlenen Thermomix zu einer Aussage eingeladen hat.
Laut Chana sei das Gerät ursprünglich von ihrer Mutter gekauft worden, die es dann ihr übergab. Doch der Vorwurf lautet, dass der Thermomix gestohlen und illegal weiterverkauft wurde, weshalb nun sie die polizeiliche Vorladung erhielt.
Die Verunsicherung ist groß, wie Chana in dem Clip schildert. Sie sagt, sie müsse nun mit ihrer Mutter gemeinsam morgen zur Polizei und die Situation aufklären. Sie betont, dass sie selbst nichts von dem Diebstahl gewusst habe. Ihre Mama habe das Gerät auf Ebay entdeckt. Sie lacht: "Deshalb war es so günstig."
Experten raten in solchen Fällen vor allem zu einem: Ruhe bewahren. Eine Vorladung zur Aussage bedeutet noch keine Schuld.
Wichtig ist, bei der Polizei wahrheitsgemäß zu schildern, wie man in den Besitz des Gegenstands gekommen ist. Wer unsicher ist, kann sich vorab rechtlich beraten lassen, etwa durch einen Anwalt.
Entscheidend ist: Hat man den Gegenstand gutgläubig gekauft und nichts von einem möglichen Diebstahl gewusst, ist man in der Regel selbst kein Täter.
Im schlimmsten Fall könnte der Vorwurf der Hehlerei im Raum stehen, also der Besitz oder Kauf von gestohlenen Waren. Dafür müsste aber nachgewiesen werden, dass Chana wusste oder zumindest hätte ahnen müssen, dass etwas nicht stimmt (zum Beispiel ein auffällig niedriger Preis).
Ist das nicht der Fall, droht ihr in der Regel keine Strafe. Allerdings könnte sie den Thermomix verlieren, da gestohlene Ware an den rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben wird.
Für Chana heißt es jetzt also: Aussage machen, alles offenlegen und hoffen, dass sich die Sache schnell klärt.