Freunde zünftiger Sportwagen trauerten, als Dodge heuer das Ende der Viper bekannt gab. Doch es gibt Ersatz: Der britische Hersteller TVR ist wieder da und präsentierte jetzt einen neuen Griffith.
Unter diesem Namen existierte bereits von 1991 bis 2002 ein TVR; beim Neuen hat sogar der ehemalige Formel-1-Designer Gordon Murray, der bereits bei Brabham und McLaren gearbeitet hat, Hand angelegt.
Das zweisitzige Coupé mit 4,31 Meter Länger wird von einem 5-Liter-V8 aus dem Ford Mustang GT angetrieben. Allerdings überarbeitete die Motorenschmiede Cosworth das Aggregat, das statt 422 PS jetzt 507 PS leistet. Die 1,25 Tonnen Gewicht erreichen Tempo 100 in 4 Sekunden. Das Drehmoment beträgt 949 Nm bei 7.500 Umdrehungen.
Schon 400 Vorbestellungen
Wie bei TVR Tradition, wird aber auf Elektronik weitgehend verzichtet - nur ABS und Servolenkung sind dabei, die Traktionskontrolle ist verstellbar.
Wer jetzt schon einen Griffith vorbestellen will, muss schnell sein: Von den 500 Stück der Launch Edition sind bereits 400 vergriffen. Kostenpunkt: 100.000 Euro, natürlich ohne die heimische NoVA.
(jm)