Aufgedeckt – neue Symptome von Omikron überraschen

Passanten streifen durch Wien: Forscher haben neue und alte Omikron-Symptome entdeckt.
Passanten streifen durch Wien: Forscher haben neue und alte Omikron-Symptome entdeckt.Lisa Leutner / AP / picturedesk.com
Neue Daten zeigen, dass sich viele Corona-Symptome bei Delta- und Omikron-Infektionen gleichen. Es gibt aber auch überraschende Ausreißer.

Die ZOE Covid Study aus Großbritannien legt offen, dass sich die häufigsten Symptome bei Ansteckungen mit Omikron-Corona mit jenen einer Delta-Infektion gleichen. Demnach klagen rund 7 von 10 Infizierte bei Omikron über eine rinnende Nase und Kopfschmerzen, jeder Sechste über Müdigkeit oder Erschöpfung sowie Niesen und Halsschmerzen. Rund die Hälfte der Erkrankten meldet kräftigen Husten, mehr als ein Drittel außerdem eine anhaltende Heiserkeit.

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Diese Symptome überraschen die Forscher

Es gibt aber auch überraschende Abweichungen zur Delta-Symptomatik. So führen Omikron-Verläufe laut den Forschern weit weniger oft zu Geruchs- und Geschmacksverlust bei Betroffenen, nur einer von fünf Infizierten stellt einen solchen fest. Umgekehrt werden bei Omikron jedoch viel häufiger Symptome wie nächtliche Schweißausbrüche und Hautausschläge bei Kindern festgestellt. Und: Auffällig viele Erkrankte leiden an Appetitlosigkeit, das gab es bei Delta-Erkrankten nicht.

Zusätzlich traten noch weitere Symptome bei Omikron-Patienten auf, die bisher im Zusammenhang mit dem Coronavirus noch nicht beobachtet wurden. Vereinzelt seien bei Omikron-Patienten und -Patientinnen blassgraue Lippen, Haut und Nagelbetten beobachtet worden. Diese Symptome seien ein Hinweis auf einen niedrigen Sauerstoffgehalt im Blut, wie die amerikanische Gesundheitsbehörde schreibt. Die Behörde rät Betroffenen, sich schnellstmöglich in medizinische Behandlung zu begeben.

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Derzeit in Österreich noch keine Spitalsflut

Derzeit hat die Omikron-Situation zumindest in Österreich aber noch einen positiven Aspekt zu bieten: Eine Spitalsflut an Patienten ist nicht erkennbar. In den jüngsten 24 Stunden konnten zwei Corona-Patienten die Normalstation des Spitals verlassen, auf Intensivstationen sind es gleich um sieben Patienten weniger. Insgesamt werden aktuell 271 Patienten auf Intensivstationen und 649 auf Normalstationen mit Corona-Symptomen behandelt. 61.239 Infizierte sind in Quarantäne.

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