Aufrüstung: Heer kauft 34 Pandur-Panzer

Das Heer rüstet auf: Um 105 Millionen Euro werden 34 Pandur-Radpanzer, gefertigt in Simmering, angeschafft - eine der größten Investitionen der jüngeren Zeit.

Um 105 Millionen Euro kauft das Bundesheer 34 neue Mannschaftstransportpanzer namens Pandur. Am Freitag machte sich Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) ein Bild vor Ort im Werk. Produziert werden die Pandur-Panzer in Wien-Simmering, von General Dynamics Land Systems – Steyr.

Laut Doskozil gelte es, bei der Mobilität des Bundesheeres eine "Trendwende einzuleiten". Die 34 neuen Panzer sind eine der größten Aufrüstungen der vergangenen Jahre. Derzeit hat das Heer 78 Stück. Bis 2020 investiert es 500 Millionen Euro in die Mobilität, davon 300 Millionen Euro in Panzer-Fahrzeuge, alleine 105 Millionen Euro davon in die neuen Pandur.

Arbeitsplätze gesichert

Erfreut zeigte sich beim Werksbesuch der Simmeringer SPÖ-Abgeordnete und Mitglied des Landesverteidigungsausschusses Harald Troch über den Auftrag des Bundesheeres. "Mit der Bestellung der Panzer ist die Existenz des Simmeringer Betriebes mit 146 Arbeitsplätzen auf mindestens weitere 3,5 Jahre gesichert", so Troch. Laut Doskozil erhöhe sich damit die Mitarbeiterzahl am Standort Simmering um zehn Prozent. Insgesamt sind am Projekt 180 österreichische Unternehmen eingebunden.

Der Auftrag "stärkt den Standort", erklärte auch der Geschäftsführer von General Dynamics Land Systems – Steyr, Martin Reischer. Von der Entwicklung bis zum Schweißen und der Montage werde alles im Werk in Simmering gemacht.

Auslandseinsätze

Der Pandur ist eines der meistgenutzten Fahrzeuge bei Auslandseinsätzen. Es kann Soldaten vor Beschuss und Splitter Schutz bieten. Die neuen Pandur-Panzer werden beim Jägerbataillon 17 (in Strass) und beim 19er in Güssing landen. Bis 2020 sollen alle 34 Fahrzeuge ausgeliefert sein.

(uha)

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