Wintersport

Tournee in Oberstdorf: Wind bläst ÖSV-Adler vom Podest

Wind-Lotterie beim Auftakt in die Vierschanzentournee! Karl Geiger gewann in Oberstdorf, die ÖSV-Adler hatten kein Glück mit den Bedingungen.
Phillip Platzer
29.12.2020, 18:30

Das große Skisprung-Highlight der Saison ist gestartet! Die Vierschanzentournee sorgt wieder für Nervenkitzel - beim Auftakt in Oberstdorf verblies der Wind die ÖSV-Adler vom Stockerl.

Der Rückenwind sorgte für einen schwierigen Bewerb, in der Entscheidung der letzten 10 wurde um zwei Luken verkürzt, dadurch wurden auch die ÖSV-Adler zu Wind-Opfern. Trotz starken Sprüngen konnten Stefan Kraft (5. nach dem ersten Sprung) und Philipp Aschenwald (3. nach dem ersten Durchgang) ihre Spitzenpositionen nicht halten.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Kraft musste sich mit Platz sechs begnügen, Aschenwald stürzte gar auf Rang acht ab. Lokalmatador Karl Geiger, der gerade erst aus der Corona-Quarantäne gekommen ist, holte sich den Sieg vor Kamil Stoch (POL) und Marius Lindvik (NOR).

Kraft ärgert sich: "Es war ein gewaltiger Sprung. Platz sechs ist ein Traum-Auftakt. Aber wenn die anderen Aufwind haben, hatten wir keine Chance. Es war nicht ganz fair."

Bei Daniel Huber reicht es auch nicht für ganz vorne, er landete auf Platz 13: "Beim Timing hat's nicht ganz gestimmt, aber die Windpunkte haben mir ein bisschen geholfen. Jetzt kann man's es nicht mehr ändern, nutzt jetzt eh nichts."

Für Michael Hayböck ist die Hoffnung auf einen Top-Platz bei der Tournee schon nach dem ersten Sprung dahin gewesen. Der Oberösterreicher schaffte die Qualifikation für den zweiten Durchgang knapp nicht.