Auftrag für Druck von Wahlkarten wird nicht neu vergeben

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Trotz der peinlichen Panne um mangelhafte Briefwahl-Kuverts wird der Auftrag für den Druck der Wahlkarten nicht neu vergeben. Das kündigte Wolfgang Peschorn, Leiter der Finanzprokuratur, am Freitag im Gespräch mit APA an.
Trotz der peinlichen Panne wird der Auftrag für den Druck der Wahlkarten nicht neu vergeben. Das kündigte Wolfgang Peschorn, Leiter der Finanzprokuratur, am Freitag im Gespräch mit APA an.

Die Druckerei müsse eine "Ersatzlieferung" erbringen, müsse dafür aber einen "Sublieferanten" suchen, so die Finanzprokuratur. Zuletzt gab es Bedenken, dass eine Neuvergabe ohne Ausschreibung rechtswidrig sein könnte, auch wenn ÖVP-Innenminister Wolfgang Sobotka auf "Gefahr im Verzug" verwiesen hatte. 

Wegen des mangelhaften Klebers hatten sich die verschlossenen Umschläge der Briefwahl wieder geöffnet und dadurch die Stimme ungültig gemacht. Der Termin für die Stichwahl musste deshalb auf den 4. Dezember verschoben werden. Internationale Häme ließ nicht lange auf sich warten.
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