Patricia Aulitzky (46) ist TV-Kommissarin, Schauspielerin und eine Frau, die weiß, wie nah Glück und Schicksal manchmal beieinanderliegen. Im Ö3-"Frühstück bei mir" erzählt die Salzburgerin nun von einer Nacht, die ihr Leben und ihre Familie für immer veränderte.
Kurz nach der Geburt ihres Sohnes hatte ihr Mann einen schweren Skiunfall: "Er hat sich neun Wirbel gebrochen. Ich stand stillend mit dem Baby am Fuße der Piste, als mein Onkel anrief und mir sagte: 'Er kann die Beine nicht bewegen.' Wir wussten eine ganze Nacht lang nicht, ob er querschnittsgelähmt bleiben würde", schildert Aulitzky die dramatischen Stunden.
Die Sorge, die Angst, das hilflose Warten – all das habe die Familie an ihre Grenzen gebracht. Doch aus der Tragödie entstand eine klare Entscheidung: "Wir haben gesagt: 'Jetzt heiraten wir.' Das war unser Moment, trotz allem zusammenzuhalten."
Aulitzky erzählt, wie sie ein Jahr lang jonglieren musste, während ihr Mann praktisch nichts über drei Kilo heben konnte. "Es war eine schwere Zeit, aber wir haben es gemeinsam geschafft."
Heute blickt die Schauspielerin stolz auf diese Phase zurück und auf ihre Karriere, die trotz Rückschlägen, Eis und kalten Dreharbeiten im Tirol-Krimi weiterblüht: "Bei einer Szene sind wir eine gefühlte Ewigkeit auf einer Matte auf dem Schneeboden gelegen. Ich habe es mit Heizkissen in den Handschuhen und drei Lagen von Gewand überstanden."
Aber für sie bleibt die Lektion klar: Familie, Zusammenhalt und Liebe überdauern alles. Sogar die dunkelsten Nächte.
Zu hören ist das Gespräch am Sonntag, den 18. Jänner, im Ö3-"Frühstück bei mir".