Am 12. Februar ist es wieder so weit – mit dem 68. Opernball geht der gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison über die Bühne und rund 5000 Gäste glänzen in der Wiener Staatsoper auf dem Parkett. Bei der Pressekonferenz zum Opernball 2026 am 16. Jänner wurde klar: Heuer stehen starke Kontraste, große Kunst und florale Avantgarde im Mittelpunkt.
Das Opernball-Sujet 2026 basiert auf dem Werk "Schwarzer Samt, rote Seide" von Arnulf Rainer. Der Künstler stellte das Motiv noch zu Lebzeiten zur Verfügung. Es wird für Plakate verwendet und ist gleichzeitig Teil einer Benefiz-Initiative: Im Dorotheum wird es versteigert (Rufpreis 40.000 Euro), der Erlös geht vollständig an "Österreich hilft Österreich". Aber, eines ist klar: "Es ist nicht nur ein Plakat, er ist ein Motiv für den ganzen Ball," so Opernball-Chef Bogdan Roščić.
Dazu passend setzt auch der Blumenschmuck auf eine kraftvolle Inszenierung. Im vergangenen Jahr hat Doll’s Blumen Wien auf viele bunte, helle Farben gesetzt – 2026 inszenieren sie die Staatsoper dunkel-romantisch. Das diesjährige Motto lautet "Opus Florale Avantgarde" – die Blumen sollen damit nicht nur dekorativ wirken, sondern dienen als künstlerisches Ausdrucksmittel.
Die Farbwelt ist bewusst gewählt: sattes Rot, tiefes Violett, kombiniert mit "Red Naomi Futura"-Rosen und rotem Amaranthus. Neu ist außerdem, dass die Architektur der Staatsoper stärker hervorgehoben wird: gezielt platzierte Akzente sollen das Haus aus einer ungewohnten Perspektive zeigen und die Wirkung des Raums betonen.
Ein Detail am Rande: Die verwendeten "Red Naomi Futura"-Rose gilt als besonders klimafreundlich – produziert mit Ökostrom, LED-Beleuchtung und geschlossenem Wasserkreislauf. Passend, denn der Opernball wird 2026 erstmals zu Green Event.