Für viele war es bei der Opernball-Pressekonferenz ein kleines Rätsel: Warum erwähnt man Silvia Schneider nicht? Während ORF und Staatsoper bei der Präsentation der ORF-Crew stets nur von einem "Moderationstrio" sprachen – Mirjam Weichselbraun, Andi Knoll und Teresa Vogl – fiel ihr Name kein einziges Mal.
Damit stand indirekt im Raum: 2026 nur drei Moderatoren statt fünf, wie bisher. Umso überraschender dann der ORF-Pressetext, in dem die hübsche Blondine plötzlich doch auftaucht – allerdings nur in einem Nebensatz und ohne auf den Fotos vorzukommen: "Zusätzlich wirft heuer Silvia Schneider einen besonderen Blick auf den Modeaspekt des exklusiven Ereignisses." Verwirrung pur: Gehört sie nun zum Team oder nicht?
"Heute" hat nachgehakt, denn die 43-Jährige war ebenfalls vor Ort. Schneider spricht im Interview Klartext: Ja, sie ist doch dabei.
"Ich freue mich sehr, als Moderatorin in der Live-Sendung für die Mode zuständig sein zu dürfen. Das ist natürlich toll, weil Opernball ist sehen und gesehen werden, und gerade die Looks, die auf der Feststiege präsentiert werden, die werden viel besprochen – da freue ich mich wirklich sehr, ein Auge darauf haben zu dürfen", erklärt sie.
Dass sie bei offiziellen Fotos und Aussagen nicht vorkommt, kratzt nicht an ihrem Ego, versichert sie. Auch dazu bleibt sie souverän: "Das sind so interne Entscheidungen, die man nicht näher kommentieren darf, die aber in Ordnung sind. Ich freue mich einfach, dass ich dabei sein darf und das ist großartig."
Wenn man genau hinsieht, ist das "Trio" aber eben gar keines – denn auch Leona König wird im Einsatz sein und die Opernball-Newcomer vor das ORF-Mikro holen: "Sie widmet sich jungen Talenten, die Opernball-Luft schnuppern", heißt es im Programm.
Wollte man mit dem "Trio"-Wording womöglich einfach nur den Eindruck eines Sparpakets erzeugen – obwohl am Ende doch wieder fünf ORF-Gesichter im Einsatz sind? In den letzten Jahren gab es immer öfter Aufregung darüber, wieso der Sender so viele Moderatoren beim Opernball einsetzt.
Andi Knoll ist dieses Jahr übrigens doppelt gefragt: Er moderiert nicht nur am 12. Februar in der Hauptsendung, sondern übernimmt danach auch das neue Format "Alles Walzer – nach dem Ball ist vor dem Ball".