2025 war für sie ein ganz besonderer Moment. Simone Lugner (43) besuchte den Wiener Opernball im Gedenken an ihren verstorbenen Mann Richard Lugner. Jahrzehntelang hatte "Mörtel" den Ball der Bälle geprägt wie kaum ein anderer, mit internationalen Stargästen, großer Bühne und viel Medienrummel.
Für seine Witwe war der Auftritt im Vorjahr ein emotionales "In Memoriam". Wie sieht es aber 2026 aus? Im "Heute"-Talk gibt sich Simone Lugner zurückhaltend, schließt einen Opernball-Besuch aber keinesfalls aus. Auf die Frage, ob sie heuer wieder in der Staatsoper zu sehen sein wird, sagt sie offen: "Ich habe keine konkreten Pläne was die Ballsaison 2026 betrifft, außer Graz. Der ist schon unter Dach und Fach."
Der Opernball bleibt für sie ein sensibles Thema und etwas sehr Persönliches. "Für den Opernball ist mein Ziel, ihn so kennen und lieben zu lernen wie Richard es tat. Also wenn ich gehe, und das kann irgendwann sein, dann möchte ich ihn mit allen Sinnen genießen", holt sie aus.
Ein klarer Unterschied zum Vorjahr: "Letztes Jahr war wichtig für mich als 'in Memoriam'. Jetzt ist alles offen, es muss einfach passen." Heißt das, ganz ausgeschlossen ist ein Opernball-Auftritt nicht? Auf die direkte Nachfrage, ob sie bei der richtigen Einladung kommen würde, antwortet Lugner eindeutig.
"Wenn wirklich DIE richtige Einladung kommt, dann würde ich gehen. Sonst nicht." Ob Simone Lugner am 12. Februar wieder über den roten Teppich der Staatsoper schreitet, bleibt offen. Sicher ist nur: Sollte sie kommen, dann nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Überzeugung. Ganz so, wie es auch Richard Lugner gefallen hätte.