Während viele Wiener den Jahreswechsel auf dem Silvesterpfad verbringen, setzt Simone Lugner (43) heuer bewusst auf Ruhe und Spontanität. Große Pläne gibt es keine. Auf die Frage von "Heute", wie sie Silvester feiert, sagt sie kurz und bündig: "Spontan".
Fixe Programmpunkte sucht man bei ihr vergeblich. "Nein kein Plan. Werde zu Hause bei den Tieren bleiben. Bin nicht so die Partymaus, und schon gar nicht mit vielen Fremden", erzählt sie offen. Auch der berühmte Silvesterpfad war für sie bislang nie ein Thema: "Ich war auch noch nie am Silvesterpfad. Gibt es den noch?"
Der 31. Dezember selbst beginnt für Simone noch im Arbeitsmodus. "Bin gerade in der Arbeit, nachher muss ich noch schnell einkaufen. Die Lebensmittelgeschäfte haben zum Glück ein wenig länger offen als wir", berichtet sie.
Auch familiär bleibt es entspannt. "Meine Schwester überschläft den Jahreswechsel immer. Ich mach’s mir daheim gemütlich", sagt Simone. Und dieses "gemütlich" meint sie ernst: "Mit Räuchern, Sekt, Zinngießen, Feuer im Kamin." Ob noch Besuch kommt, ist offen. "Meine Mama kommt vielleicht zu mir, mal sehen", erklärt sie.
Im Mittelpunkt des Abends stehen jedoch eindeutig ihre Tiere. Auf ein Silvester im kleinen, tierischen Kreis angesprochen, bestätigt Simone: "Genau. Sie sind zum Glück alle schussfest und gechillt." Und mit etwas Glück gibt es sogar einen kleinen Ausblick auf das neue Jahr: "Wenn ich Glück habe ist kein Nebel, wie letztes Jahr, und ich kann die Feuerwerke über Wien anschauen."