Schon bald (am 12. Februar) funkelt und glitzert es wieder am Wiener Opernball. Das Konto ist am Ende der Ballnacht fix um vieles leichter. Eine reguläre Eintrittskarte kostet heuer schon 410 Euro. Davon gehen 35 Euro als Spende für "Österreich hilft Österreich".
Im Vorjahr lag der Preis für das Ticket noch bei 395 Euro. Macht ein Plus von 15 Euro – anders gesagt: Der Opernball tanzt der Inflation hinterher.
Doch während sich viele Gäste schon über den Eintrittspreis wundern, wird’s bei den Logen erst richtig exklusiv.
Die begehrteste Kategorie, die Rangloge, schlägt mit stolzen 26.000 Euro zu Buche. Im Vorjahr waren es "nur" 25.500 Euro. Ein sehr deutlicher Sprung nach oben.
Die Bühnenloge bleibt mit 15.000 Euro preislich stabil, ebenso die Premiumloge mit direktem Blick auf den gesamten Ballsaal, die weiterhin 19.000 Euro kostet – quasi ein Schnäppchen.
Kurz gesagt: Wer hier mitfeiern will, braucht entweder ein prall gefülltes Bankkonto oder wirklich gute Freunde.
Der Opernball bleibt damit, was er seit jeher ist: ein gesellschaftliches Schaulaufen zwischen Glamour, Glitzer und Geld. Nur eines ist sicher: Günstig wird dieser Abend garantiert nie, es kommen ja noch Sekt, Bier und die Würstel dazu.