Wiener zahlen immer mehr

"Maximal 2 Prozent": Grüne fordern nun Teuerungsbremse

Gebührenerhöhungen sind ein Inflationstreiber, so die Grünen. Sie verlangen eine Teuerungsbremse. Preise sollen nicht mehr als zwei Prozent steigen.
Wien Heute
29.12.2025, 05:30
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Neben den Preisen für Öffi-Tickets und Parkscheine hebt die Stadt mit 1. Jänner 2026 auch zahlreiche weitere Gebühren wie Essensbeiträge in Kindergärten, Hundesteuer, oder Kanalgebühren an. Angesichts der bevorstehenden Erhöhungen fordern die Grünen jetzt eine Teuerungsbremse bei maximal zwei Prozent.

Erhöhungen als "Inflationsanheizer"

Denn die höheren Abgaben seien "zusätzlich inflationsanheizend", kritisiert Grünen-Chefin Judith Pühringer. Der Wert der Bremse orientiere sich am Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), wonach die Inflation bei maximal zwei Prozent liegen soll. Im November betrug diese in Österreich vier Prozent, der Jahresdurchschnitt wird laut Prognosen bei circa 3,5 Prozent liegen.

365 Euro Jahreskarte "einfrieren"

Eine Ausnahme-Möglichkeit sieht das Grüne Modell für den öffentlichen Verkehr vor. Dort fordert man ein Einfrieren der Jahreskarte auf 365 Euro, um den öffentlichen Verkehr laufend günstiger und somit den Umstieg auf klimaschonende Mobilität attraktiver zu machen.

"Teuerungswalze auf Wiener rollt los"

"SPÖ und Neos lassen im neuen Jahr eine Teuerungswalze auf die Wiener losrollen", so Pühringer. Diese treffe "breite Teile der Gesellschaft mit voller Wucht". Jede Gebührenerhöhung über zwei Prozent befeuere zusätzlich die Inflation, damit müsse Schluss sein. "Die öffentliche Hand soll nicht die Teuerung anheizen, sondern für Entlastung sorgen."

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