Songs wie "Verdamp lang her", "Do kanns zaubere" oder "Kristallnaach" sind längst Musikgeschichte. Sie gehören zu den Klassikern des deutschen Rock und sind auch heute fixer Bestandteil jeder BAP-Setlist – mittlerweile unter dem Namen "Niedeckens BAP".
Gegründet wurde BAP 1976 in Köln rund um Frontmann Wolfgang Niedecken (75). Nur wenige Jahre später gelang der Band der Durchbruch und der Start einer Karriere, die bis heute andauert.
Zum runden Bandjubiläum zeigt der WDR am Freitag, 19. Juni 2026, um 20:15 Uhr die Dokumentation "Verdamp lang her – 50 Jahre BAP". Zusätzlich ist der Film bereits in der ARD Mediathek abrufbar.
Autor Peter Scharf begleitet darin Wolfgang Niedecken durch die Bandgeschichte und blickt sowohl auf die frühen Erfolge als auch auf die Gegenwart der Gruppe.
Gezeigt werden unter anderem auch Proben zum großen Jubiläumskonzert im Kölner Müngersdorfer Stadion, das am 10. Juli 2026 stattfinden soll.
Das Interesse am Jubiläum ist enorm: Das große Konzert in Köln ist bereits restlos ausverkauft. Dennoch wollen BAP ihre Tour im Herbst und Winter fortsetzen – ein mögliches Ende der Band ist damit nicht in Sicht.
Wolfgang Niedecken selbst steht seit Jahrzehnten auf der Bühne und zeigt auch mit 75 keine großen Rückzugspläne. Ganz im Gegenteil: Die Doku zeichnet das Bild einer Band, die nicht nur ihre Vergangenheit feiert, sondern weiterhin aktiv Musik macht.
Vielleicht kein Zufall – schließlich steht auch eines seiner großen Vorbilder, Bob Dylan, mit 85 noch immer regelmäßig auf der Bühne.