Wildtiere

Aus diesem Grund sind "Klebefallen" bei uns verboten!

Sogenannte "Klebefallen" und die Verwendung dieser, fallen unter Tierquälerei und sind in Österreich verboten. Der Grund dafür ist simpel erklärt.
Christine Kaltenecker
29.01.2022, 05:01

In der Schädlingsbekämpfung gibt es leider nach wie vor viele "Grauzonen" auf die man als Tierfreund unbedingt achten sollte. "Klebefallen" gehören allerdings nicht dazu und fallen ganz klar unter Tierquälerei. Sie bestehen meistens aus einer Platte Kunststoff, Karton oder Holz und sind mit einem Flüssigkleber (meistens Leim) bestrichen. Da hier allerdings nicht nur den "Schädlingen" auf sehr grausame Art und Weise der Garaus gemacht wird, zeigen unten stehende Bilder:

Große Gefahr für alle Tiere

Vor allem für die bessere Baumentwicklung werden "Leimringe" um die Rinde gewickelt. Sie sollen die giftfreie Alternative sein, um vor fliegenden Quälgeistern zu schützen. Doch vor allem Vögel und Fledermäusen werden diese Fallen zum Verhängnis. Auf der Jagd nach Insekten, werden sie natürlich angelockt und bleiben mit Gefieder, Haut, Schnabel oder Schnauze kleben und die Befreiungsversuche sorgen meist dafür, dass sie qualvoll hängen bleiben oder sich in Panik Teile des Körpers ausreissen. Grausam!

Leider ist es immer noch so, dass es im Internet kundenfreundliche Anleitungen zur Erstellung einer Klebefalle gibt und man sie natürlich auch bestellen kann. Das Veterinäramt (MA60) in Wien droht allerdings mit hohen Strafen bei der Verwendung solcher Fallen und sieht hier auch keine "Toleranz" im Einzelfall vor.

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