Aus diesen Ländern kommen die Asylwerber

Laut aktuellen Daten des Innenministeriums ist die Zahl der Asylanträge erneut gesunken. Die Statistik sagt auch, woher die Antragssteller stammen.
Seit dem Höhepunkt im Jahr 2015 sinkt die Zahl der Asylanträge in Österreich. Im ersten Halbjahr 2019 gab es laut einer aktuellen Statistik des Innenministeriums knapp 20 Prozent weniger Anträge als im gleichen Zeitraum 2018. Konkret 1.439 weniger. Letztmals gab es 2008 weniger Anträge als in diesem Jahr.

Die Statistik zeigt auch, woher die Menschen kommen, die um Asyl ansuchen – es handelt sich zu 64 Prozent um Männer. Die meisten Asylanträge kamen demnach von Afghanen (1.308), Syrern (1.169) und Iranern (359).

So stehen die Chancen

Die besten Chancen auf einen positiven Bescheid hatten Menschen aus Syrien. Fast 90 Prozent der Anträge wurde stattgegeben. Zum überwiegenden Teil abgewiesen wurden etwa Nigerianer und Pakistanis. Keiner der 143 Inder erhielt einen positiven Bescheid.

Gestiegen im Vergleich zu 2018 ist die Zahl der Anträge von unbegleiteten Minderjährigen. Zwischen Jänner und Juni gab es heuer 386 Fälle, im Vorjahr waren es 236.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Insgesamt wurden 5.005 Ansuchen positiv bewertet, 5.243 hingegen negativ. In 1.100 Fällen wurde der subsidiäre Schutz ausgesprochen, 966 Mal gab es humanitäre Aufenthaltstitel.

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(lu)

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