Schüsse gefallen

"Aus Langeweile": Räuber-Bande zog bewaffnet durch Wien

In einer Mai-Nacht erschütterte Wien eine Raubserie. In drei Bezirken kam es zu bewaffneten Überfällen. Nun klickten die Handschellen.
Newsdesk Heute
16.07.2026, 19:02
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In der Nacht vom 22. auf den 23. Mai kam es in den Wiener Bezirken Hietzing, Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus zu heftigen Szenen. Mehrere Opfer wurden von einer Gruppe maskierter und teilweise mit Pistolen bewaffneter Täter überfallen und ausgeraubt.

In zwei Fällen soll es sogar zu einer Schussabgabe gekommen sein. Die Räuber flüchteten dann mitsamt Bargeld sowie Wertgegenständen in unbekannte Richtung.

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Sieben Festnahmen

Nach umfangreichen Ermittlungen konnte ein Fahrzeug ausgeforscht werden, das bei den Raubüberfällen zum Einsatz gekommen sein soll. Das Auto konnte im Zuge einer Verkehrskontrolle angehalten werden, von den Insassen bekamen die Beamten Informationen zu weiteren Tatverdächtigen.

Zwei der ausgeforschten Tatverdächtigen stellten sich bereits am 2. Juni freiwillig bei der Polizei. Sie zeigten sich geständig. Insgesamt sind in der Causa sieben Festnahmen sowie mehrere Hausdurchsuchungen angeordnet worden. Der letzte noch flüchtige Verdächtige wurde schlussendlich am Mittwoch gefasst.

Bei den Festgenommenen soll es sich um Männer im Alter zwischen 18 und 28 Jahren handeln. Sie sollen österreichische, serbische und syrische Staatsbürger sein. Als Motiv gaben sie Langeweile und Geldnot an.

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