Aus Übung wurde Ernstfall - Wanderer (52) reanimiert

Der Wanderer musste reanimiert werden.
Der Wanderer musste reanimiert werden.Bergrettung OÖ (Martin Trautwein)
Während einer Übung erhielten Bergretter in der Pyhrn-Priel-Region den Notruf. Ein Wanderer (52) musste reanimiert und nach Linz geflogen werden.

Es war eigentlich nur eine Übung, zu der die Ortsstellen der Bergrettungen Spital am Pyhrn, Windischgarsten, Vorder- und Hinterstoder Samstagvormittag ins Pyhrn-Priel-Gebiet zum nahe gelegenen Holzerkar (Bez. Kirchdorf an der Krems) aufgebrochen waren. Doch dann wurde plötzlich bitterer Ernst daraus.

Denn nur unweit davon hatte gegen 11 Uhr die 39-jährige Daniela N. aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung den Notruf gewählt. Sie war mit ihrem Gatten Daniel N. (52) auf dem Weg zur Holzeralm und Gowilalmhütte, als der 52-Jährige plötzlich meinte, dass es ihm nicht gut gehe. Augenblicke danach brach er auch schon zusammen. 

Mit schwerem Gepäck, Gebirgstrage-Sanitätsrucksack und Seilen, eilten die Helfer zur Gowilalm hinunter, fuhren mit dem Bergrettungsbus weiter ab und liefen anschließend den Weg weiter zur Unfallstelle. Dort hatten die Gattin und eine zufällig anwesende Krankenschwester bereits mit der Reanimation begonnen, berichtet die Bergrettung in einer Aussendung.

Zum Glück befand sich in dem mitgeführten Sanitätsrucksack auch ein Defibrillator. Nach mehreren Schockabgaben konnte der Wanderer in stabiler Seitenlage zu einer Lichtung mittels Gebirgstrage abtransportiert werden. Gemeinsam mit dem nachfolgend eintreffenden Notarzthubschrauber Christophorus 14 wurde ein Herzinfarkt festgestellt und die weitere Versorgung durchgeführt.

Der 52-Jährige wurde anschließend ins Elisabethinen-Krankenhaus nach Linz geflogen. Das Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die geschockte Gattin. 

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BergRettungSpital am Pyhrn

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