"Ausgangssperre": Bis zu 3.600 Euro Strafen

Seit Montag gelten neue Ausgangsbeschränkungen in ganz Österreich. "Heute" hat bei der Polizei Wien nachgefragt.
Seit Montag gilt in ganz Österreich ein Versammlungsverbot. Das kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz in seiner Rede bei der Sondersitzung des Nationalrats am Sonntag an. Zusätzlich sind ab Dienstag Lokale und Restaurants geschlossen, auch Spiel- und Sportplätze sind bereits zu.

Die Menschen sollen das Haus nur noch verlassen, wenn sie in die Arbeit gehen oder Lebensmittel einkaufen müssen. Ein weiterer triftiger Grund, in die Öffentlichkeit zu gehen, wäre, anderen Menschen zu helfen, die ihre Besorgungen nicht selbstständig erledigen können. Wer spazieren gehen möchte, sollte dies alleine oder ausschließlich mit Leuten tun, mit denen er ohnehin zusammen lebt. Auch das Gassigehen mit dem Hund ist in der Corona-Krise zulässig.

Strafen bis 3.600 Euro drohen

Wer sich nicht an die neuen Regeln hält, kann hart bestraft werden. Laut Bundeskanzleramt wird die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen von der Polizei kontrolliert. "Heute" hat bei der Pressestelle der Wiener Polizei genauer nachgefragt, wie die Arbeit der Beamten nun aussieht.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Trifft die Exekutive Personengruppen an, werden diese über die aktuelle Lage aufgeklärt und drauf hingewiesen sich aufzulösen. Im Falle einer Missachtung dieser Aufforderungen könnten erhebliche Strafen –bis zu 2.180 Euro – verhängt werden. Missachtet man die Platzverbote, die beispielsweise auf Spielplätzen gelten, droht sogar ein Strafmaß bis 3.600 Euro. Das ganze Interview mit Pressesprecher Patrick Maierhofer gibt es im Video.

Alle Infos rund um das Coronavirus in Österreich gibt es hier!

Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
ÖsterreichNewsWienPolizeiSebastian KurzCoronavirus

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen