Außenminister Kurz überzeugte bei deutschem Asyl-Talk

Zum Thema "Flüchtlingsdrama - ist Europa noch zu retten", war Außenminister Sebastian Kurz im Vorfeld des EU-Türkei-Gipfels in der deutschen Diskussionssendung "Anne Will" zu Gast. Dabei wusste der 29-Jährige durchaus zu überzeugen, auf Twitter und im Netz wird der Politiker für seine Standhaftigkeit gelobt.

Zum Thema "Flüchtlingsdrama - ist Europa noch zu retten", war Außenminister Sebastian Kurz im in der deutschen Diskussionssendung "Anne Will" zu Gast. Dabei wusste der 29-Jährige durchaus zu überzeugen, auf Twitter und im Netz wird der Politiker für seine Standhaftigkeit gelobt.

"Es ist unmöglich, wenn jemand einmal in Deutschland oder Österreich angekommen ist, dort seine Wohnung hat, ihn dann in die Slowakei oder Polen zu bringen. Also wenn eine Verteilung nach Quoten funktionieren soll, dann kann das nur von Griechenland aus geschehen oder, im Idealfall, aus den Herkunftsländern", so der österreichische Außenminister.



Im Netz kam der Auftritt von Kurz gut an: "Man kann von Kurz halten was man will, aber er macht das wirklich gut", so ein User. Selbst die "Frankfurter Allgemeine" ist voll des Lobes: "Sebastian Kurz sollten die hiesigen Talkshowmacher häufiger einladen. Er setzt dem Berliner Schmäh etwas entgegen und zeigt die Defizite der hiesigen politischen Debatte auf, die von weltumspannenden Themen handelt, aber bis zur Verblendung selbstbezogen ist."

 

Danke! Ihr Beitrag bei Anne Will war eine Lehrstunde für unsere Politiker: frisch, klar, realistisch und zupackend!
— MaWiHo (@Meckerschwabe)
Auch der slowakische Politiker Richard Sulik, Vorsitzender der Partei "Freiheit und Solidarität", kam im Netz durchaus gut an. Sein Vorschlag an seine Sitznachbarin nächstes Jahr zu verbringen um dann vielleicht besser über die Integrationsprobleme Bescheid zu wissen, sorgte im TV-Studio zwar für betretenes Schweigen, kam im Netz aber gut an. 


spannend wäre ein Streitgespräch zwischen Kanzlerin Merkel und Außenmin
— Thomas Mayer (@TomMayerEuropa)


abgaben.
— Einfacher Bürger (@Deutschland77)
Weniger begeistert hingegen waren die Seher von den beiden deutschen Links-Politikerinnen Katja Kipping, Linken-Chefin, und Katrin Göring-Eckardt, Fraktionschefin der Grünen. Als "vollkommen weltfremd"und "hysterisch" wurden die Damen im  Netz bezeichnet. 

 

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