Australien: Rauchwolken ziehen über ganzen Globus

Australien kämpft seit Monaten gegen Riesenbrände. Dies hat auch einen Einfluss auf andere Länder und Kontinente.
Mit einer Satelittenflotte hat die Nasa die Rauchwolken der lodernden Brände in Australien analysiert. Wie es von der Raumfahrtbehörde heißt, sei es wahrscheinlich, dass die Rauchwolken eine "vollständige Runde" um den Globus machen.

Gletscher werden braun



Die Rauchwolken von Ende Dezember seien bereits auf dem halben Weg über die Erde gereist und hätten die Luftqualität in anderen Ländern negativ beeinträchtigt. In Neuseeland wurden mehrere Gletscher in Folge der Buschfeuer braun. In Südamerika wurde die Sonne rot gefärbt.

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Die Luftqualität ist in Melbourne weltweit am schlechtesten. Brett Sutton, zuständiger Chef der Gesundheitsbehörde, rät den Menschen zu Hause zu bleiben.

Bis in die untere Stratosphäre, also bis in 17,7 Kilometer über dem Meeresspiegel, ist der Rauch der australischen Buschbrände bereits aufgestiegen.



Die intensive Hitze von Busch- und Waldbränden kann zudem ungewöhnliche Stürme auslösen, die als Pyrocumulonimbus-Stürme bekannt sind, schreibt die NASA in einer Aussendung.

"Derart viele und derart große Pyrocumulonimbus-Stürme sind sehr selten - vor allem in dieser Größenordnung", erklärt der NASA-Wissenschafter Chip Trepte. Die Stürme können in Gewittern mit hohen Windstärken münden, welche die Brände zusätzlich anfachen.

Mehr als zehn Millionen Hektar verbrannt



Seit Oktober breitete sich das Feuer in Australien aus. Mehr als zehn Millionen Hektar Land sind bereits verbrannt. Nach Schätzungen des World Wildlife Funds (WWF) sind zudem rund 1,25 Milliarden Tiere ums Leben gekommen.

Neueste Wetterprognosen lassen hoffen. Die Hitzewelle ist vorerst vorbei und für den Osten des Landes wurde Regen vorausgesagt.

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