Der burgenländische Trainer manövrierte die Veilchen in der Saison durch unruhige Gewässer souverän in die Meistergruppe und hat einen Spieltag vor der Punkteteilung das Ticket bereits fix.
Haken: Stephan Helms Vertrag läuft zu Saisonende aus. Eine Verlängerung scheint eigentlich nur logisch – sein Arbeitsnachweis spricht jedenfalls für ihn. Doch die Zukunft des 42-Jährigen ist dennoch ungewiss – und betonte Tomas Zorn, der neue Sportvorstand der Austria.
Bevor der Deutsch-Russe eine Entscheidung trifft, will er seinem Trainer nämlich ganz genau auf die Finger schauen und prüfen, ob der Burgenländer zu seinem Weg passt. Bereits einen Tag nach seinem Amtsantritt setzte er Helm über seinen Plan in Kenntnis. "Ich habe ihn darum gebeten, Verständnis zu haben, dass ich mir seine Arbeit anschauen werde. Dass wir Gespräche führen werden, zu seiner Arbeitsweise", erklärte der Sportboss bei "Talk & Tore".
Ein klares Bekenntnis klingt jedenfalls anders. Die Situation um den auslaufenden Vertrag seines Trainers sei ihm durchaus bewusst. "Nichtsdestotrotz werde ich einige Zeit brauchen, um mir ein Bild von seiner Arbeit zu machen", so Zorn nüchtern.
Dann fand er aber doch noch positive Worte für den Burgenländer. "Stephan ist ein richtig guter Mensch, wir verstehen uns auch hervorragend. Fachlich und was er aus der Mannschaft herausholt, die Ergebnisse, die er liefert unter schwierigen Umständen – das macht er schon sehr, sehr gut." Um im Nachsatz wieder auf die Euphorie-Bremse zu drücken: "Die Entscheidung wird dann kommen, wenn sie kommt."
Seine Einstellung: "Wir schauen, ob er zu dem Weg passt, den wir gehen wollen." Ob also alles für eine Vertragsverlängerung spreche? "Es spricht zumindest nichts dagegen bis jetzt."